Software

Der Schlüssel guter Ergebnisse ist nicht alleinig nur das Ausgangsmaterial sondern ein wichtiger Teil ist die Weiterbearbeitung. Für den Amateur ist es unabdingbar Tools/Apps zu nutzen die zum Einen preislich akzeptabel sind und zum Anderen ohne großen Lernaufwand zu passablen Ergebnissen führen. Der Virus infizierte mich nachdem ich mir im Sommer 2014 meinen ersten MAC, das MACBook Air, kaufte. Die System-Apps waren sowas von spielend leicht bedienbar, dass meine Lust auf mehr ständig wuchs. 

Die App Final Cut Pro befreite mich dann endgültig aus der gewohnten Windows-Welt.

‍ Foto-Bearbeitung 


Eine echte Empfehlung abzugeben ist gar nicht machbar. Viel zu unterschiedlich sind Bedürfnisse, finanzielle Aspekte und der Stellenwert der Bearbeitung innerhalb der Fotografie. Die gute Nachricht ist aber das es in der -Welt für all die genannten Variablen eine akzeptable Software gibt. 


Aufgeführt wird nur was ich selbst nutze, der Markt bietet noch jede Menge weiterer, sicherlich sehr guter Apps. 


Ein Allrounder den ich zur Verwaltung aller iPhone Fotos & Videos nutze ist die MacOS eigene Software „Fotos“. Zusätzlich verschafft man sich die Sicherheit eines Backups. Preislich zwar einer der teureren Cloud-Lösungen aber dafür enorm komfortabel. 

Wer tiefer in das Thema Bearbeitung einsteigen will, kommt um professionellere Software nicht herum.

Je nach Geldbeutel und eigener Prioritäten gibt es richtig gute Lösungen. Der Marktführer Adobe hat hier vor Jahren schon ein preislich vernünftiges Paket für alle Hobby-Raw-Fotografen geschnürt. So erhält man ein Bundle aus Photoshop und Lightroom begleitet von einer Creative Cloud mit 20 GB Speicherplatz für 11,90 Euro / Monat. Mobile Apps für iPhone und iPad inklusive. Für Sparfüchse, wie ich auch einer bin, lohnt es sich die Adobe Creative Cloud Foto-Abo mit 20GB: Photoshop und Lightroom | 1 Jahreslizenz auf den Wunschzettel zu legen und am Primeday oder in der Blackfriday Woche gut zu beobachten. 2020 gab es diese sogar zum Hammerpreis von nur 75,25 Euro(!) 


Wem das Abo-Modell zu teuer oder zuwider ist, bleibt nur noch der Kauf von professionellen Apps.

2 dieser Kauf Apps nutze ich selbst und versuche sie ein klein wenig zu beschreiben. Eine Alternative zu Adobe wäre hier die viel gelobte „Softwareschmiede“ Serif Ltd. mit den beliebten Apps Affinity Photo, Designer und Publisher. In diversen Appstore-Angeboten je App um knappe 40.- Euro. Mit Bonusguthaben über den Appstore gekauft, sind dies nur knappe 35.- Euro. Ich selbst kaufte Photo und Publisher zum Angebots-Preis. Da die DSLR kaum noch genutzt wird, macht trotz der nur 75.- Euro jährlich, das Abo immer weniger Sinn. Auch mit Affinity Photo lassen sich die professionellen Filter von NIK installieren. 


Die zweite App wäre Pixelmator Pro. Eine einfach zu erlernende App die ganz schön mächtig im Umfang mit Werkzeugen ist. 

Der Angebots-Preis war hier 21,99 Euro. Da muss man einfach zuschlagen da sich die App dank Familienfreigabe auf allen Macs installieren läßt. Um z.B. schnell ein Foto aufzuhübschen oder ein störendes Objekt zu entfernen, nach kurzer Einlernphase ist dies keinerlei Problematik und schnell erledigt. 

‍ Video-Bearbeitung 

Wie auch bei der Fotobearbeitung bietet die -Welt ein kostenloses App namens iMovie. Diesem App habe ich zu verdanken den Einstieg in die -Welt gefunden zu haben. Stimmt nicht ganz denn Produkte wie der iPod, das iPhone sowie das iPad zogen schon früher ein. Dennoch war es ein gewaltiger Schritt. Nach einigen Jahren mit Linux und die Rückkehr zu Windows mit Version Win7, machte einen erneuten Umstieg nicht sonderlich attraktiv. Von der anfänglich abschreckenden Preispolitik ganz abgesehen. 

Wenn man aber genauer hin sieht und seine Vorurteile (Apple ist viel zu teuer für das was an Hardware geboten wird) beiseite schiebt, stellt man schnell das Gegenteil fest. Angefangen hatte ich mit einem MacBook Air. Quasi das Einstiegs-Modell in die mobile -Welt. Die schnelle Erlern- und Bedienbarkeit zeichnen das gut durchdachte und auf die Hardware perfekt abgestimmte Betriebssystem aus. So schafft ein mobiler Celeron-Prozessor einen Videoschnitt mit iMovie ohne Ruckeln und langer Wartezeit zu ermöglichen. Die ersten Ergebnisse hatten mich derart begeistert und somit fest mit deren System verankert.


Prinzipiell kann man mit iMovie vieles machen, eigentlich alles was man als Hobby-Filmer möchte. Dennoch gibt es auch unter MacOS mächtige Apps die vieles mehr können. Vermutlich einer der Platzhirschen ist auch hier Adobe mit seinen Apps Premiere Pro und After Effects. Allerdings muss man dafür schon deutlich mehr Geld anlegen als wie für sein Photoshop/Lightroom Paket. 

Als ehemaliger Nutzer von Avid/Pinnacle (unter Win7) war ich eh auf der Suche nach etwas ähnlichem und leicht zu erlernenden. Da eine Testversion (ohne Einschränkungen) ganze 90 Tage lang für deren FinalCut X anbot, nutzte ich dieses aus und testete auf Herz und Nieren. Die Vielfalt an Addons, die leider auf dem Air nicht mehr flüssig liefen, überzeugten mich dann einen iMac mit Intel i5 Prozessor anzuschaffen. 




‍ Website Software 

Meine größte Baustelle seit über 20 Jahren. Hier habe ich schon unzähliges ausgetestet. Angefangen hatte alles damals mit AOL und der Software Frontpage von Microsoft. Ich kann mich nicht mehr exakt an die erste Version erinnern aber ich vermute es war 3.0, Microsoft FrontPage 98. Die damalige Leichtigkeit per WYSIWG Editor (Abkürzung English = was Du siehst ist was Du bekommst) eine Webpage zu erstellen war schon sehr faszinierend. Irgendwie war es eine richtig geile Zeit. Die Veränderungen der Technik waren sowas von sichtbar und rückblickend gefühlt enorm schnell. Was waren das damals für Glücksgefühle die erste selbsterstellte Homepage Online zu sehen, Anfang 2000 folgte meine erste Digikam, unvorstellbar faszinierende Zeit.

Nach Frontpage folgten jede Menge Versuche mit diversen Tools. Meist endete dies dann bei den altbekannten Online-CMS. Vor knapp 10 Jahren bin ich dann durch Zufall auf die App Weblica gestoßen. Diese generiert statische .html respektive .php Seiten. Natürlich im Verbund mit Skripten wie Java sowie die Formatierungseinstellungen CSS. Der Vorteil war hier keinerlei Datenbanken und Logins mehr für sein CMS nutzen zu müssen (sehr Hackanfällig). Leider hat es Weblica nicht mehr geschafft sich auf dem Markt zu halten. Außen herum gibt es einfach zu viel. Jeder Webhoster bietet automatische Skriptinstallationen aller bekannten CMS Seiten an. Wer gibt da noch hunderte von Euros aus (jedes Update war ca. 100.- Euro). Die Community war zu klein und hinzu kam das App war nicht für den Mac verfügbar. Umständlich via Parallels musste ein Windows auf dem Mac zum laufen gebracht werden. Zusätzliche Lizenzkosten, zusätzlicher Speicherbedarf und quasi jährliche Updates für Parallels. 


Im Herbst 2018 habe ich mich dann aufgerafft ein natives Mac App, namens Sparkle 2, zu installieren und zu testen. Das schwierigste war damals für mich die spartanische Optik. Es wirkte alles so leer und Funktionslos. Nach 1, 2 Stunden fing ich an das App zu verstehen. Sparkle ist eine App die genau die -Welt wieder spiegelt. Einfach, übersichtlich, schnell zu verstehen und Top Resultate. 

Bedingt durch eine größere Community und einem Team was dieser immer ein offenes Ohr schenkt, gab es im Oktober 2020 den großen Release von Sparkle 3. Bestehende Kunden erhielten 50% Rabatt, welchen ich auch nutzte. Jede Menge neuer Funktionen (die Blogfunktion z.B. wird seitdem auf der Startseite genutzt) sowie deutlich bessere Komprimierungen schaffen hier einen erheblichen Mehrwert.  


‍ Sonstige Software 

Für Mac-Neulinge und natürlich auch Mac-alte-Hasen möchte ich gute und innovative Apps vorstellen. 

So begleiten mich Apps wie Ninox-Database, MoneyMoney, VueScan und viele mehr tagtäglich und erleichtern mir die Arbeit.

Zeit ist Geld und somit die Antwort auf die oben stehende Feststellung das Apple zwar viel Geld für seine Produkte verlangt aber unterm Strich der Nutzer Geld spart. Zwei Gründe die ich in über 6 Jahren MacOS nennen kann ist zum einen die gesparte Zeit und zum anderen die Langlebigkeit der Apps. FinalCut z.B. hat mich 300.- Euro gekostet und ist seit 6 Jahren meine Schnittsoftware. Es wird jährlich mehrmals kostenlos geupdatet. Per anno sind dies aktuell 50.- Euro, Tendenz weiter sinkend. Pinncacles jährlicher Upgrade kostete mich jedes Jahr knapp 100.- Euro. Auch technisch war es weit unterlegen. Von der schlampigen Programmierung und den vielen Bugs mal ganz abgesehen.

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