Software

Der Schlüssel guter Ergebnisse ist nicht alleinig nur das Ausgangsmaterial sondern ein wichtiger Teil ist die Weiterbearbeitung. Für den Amateur ist es unabdingbar Tools/Apps zu nutzen die zum Einen preislich akzeptabel sind und zum Anderen ohne großen Lernaufwand zu passablen Ergebnissen führen. Der Virus infizierte mich nachdem ich mir im Sommer 2014 meinen ersten MAC, das MACBook Air, kaufte. Die System-Apps waren sowas von spielend leicht bedienbar, dass meine Lust auf mehr ständig wuchs. 

Die App Final Cut Pro befreite mich dann endgültig aus der gewohnten Windows-Welt.

Foto-Bearbeitung 

In der -Welt gibt es das kostenlose Fotos. Für JPG`s absolut ausreichend. Ich nutze es zum Verwalten meiner Mobile-Phone Fotos und Videos. Als Backup wird hier die -Cloud genutzt. Für 99 Cent im Monat (Stand Okt. 2018) bekommt man 50 GB Speicherplatz, der aktuell ausreicht. Für 2.- Euro mehr kann man diesen auch auf 200 GB erweitern. Hier spielt einfach die Zeit für uns User. Der Speicherplatz wird im Verhältnis GB/Euro immer günstiger. 

Gänzlich anders arbeite ich bei den RAW-Formaten. Der Vorteil der RAW`s liegt in der deutlich qualitativen Nacharbeit. Schon in der Windows-Welt nutzte ich hierfür die Produkte von Adobe. Dank geänderter Lizenz-Politik und manch einer Blitzangebots-Aktion von Amazon ist es nun möglich für knappe 100.- eine Jahreslizenz der CC-Versionen Lightroom und Photoshop zu ergattern. Ohne dieser Aktion beträgt der Preis monatlich 11,90 Euro was aktuell 2 Päckchen Zigaretten entspricht (ich rauche seit 2010 nicht mehr und investiere das gesparte Geld gerne in solch anspruchsvolle Apps).

Lightroom ist vereinfacht beschrieben ein App welches die Bilder von der Kamera, dem Speichermedium, auf die gewünschte Festplatte transportiert. Dort kann man diese übersichtlich katalogisieren und nach erfolgter automatischer RAW-Entwicklung weiter auf der Bildebene bearbeiten.

Photoshop ist ein mächtiges Tool. Unterm Strich ist es der absolute Platzhirsch und vermutlich bei jedem Profi das Standard-Werkzeug für die Bearbeitung auf Pixel-Ebene. Unzählige Plugins lassen hier keinerlei Wünsche aus. 

Apples Fotos

Gratis Onboard

Adobes Lightroom

Im Bundle mit Photoshop für 11,90 €/monatlich

Adobes Photoshop

Im Bundle mit Lightroom für 11,90 €/monatlich

Hier lohnt es sich immer wieder über den Tellerrand zu schauen. Unzählige Apps die in den letzten Jahren hinzukamen, haben sich mittlerweile einen guten Ruf erarbeitet. Zu erwähnen ist hier sicherlich Affinity Photo. Wie auch Photoshop auf Pixel-Basis. Dieses App und das Schwestern App Affinity Designer finden sich öfters im Angebot in Apples-Appstore, aber auch regulär mit knapp 55.- € (stand Okt. 2018) bezahlbar.

Video-Bearbeitung 

Wie auch bei der Fotobearbeitung bietet ein kostenloses App namens iMovie. Dieses App war Schuld daran dass ich mir im Sommer 2014 meinen ersten MAC, das MACBook Air kaufte. Schon lange vorher erspähte ich dieses „must have App“ im -Store auf den dort ausgestellten MAC´s.

Mit einer kurzen Einarbeitungszeit kann man Kinderleicht kurze Clips im „Trailer-Style“ schneiden. Diese wirken unheimlich professionell und die schnellen Erfolgserlebnisse erwecken Lust und Laune sich mit dem sonst komplexen Thema Video-Editing näher und intensiver zu beschäftigen. 

Mittlerweile nutze ich iMovie nur noch wenn ich bewußt kurze Filmchen schneiden will, meist dann wenn einfach viel zu wenig Ausgangsmaterial zur Verfügung steht. Dennoch bietet iMovie auch für längere Filme ein hervorragendes Schnitt-Tool für Einsteiger. Die gute Übersicht und die fehlende Überfrachtung ergibt ein schnelles Einarbeiten und somit schnelle Erfolge. Die wichtigsten Dinge sind an Board. So finden sich neben ausreichender Blenden (Übergänge) und Hintergründe (sogar animierte Karten), Titel auch etliche Verbesserungs- und Veränderungsmittel. Farbbalance, Farbkorrektur, Beschneidung, Bildstabilisierung, diverse Audioeinstellungen (Rauschunterdrückung und Lautstärke), Geschwindigkeit (z.B. Zeitlupe) stehen zur Verfügung. Eine Ausgabe ist bis zu 4K möglich und kann z.B. direkt zu Facebook oder Vimeo exportiert werden. Natürlich ist auch ein Export als Datei möglich. 

Ständige Updates halten iMovie auch immer auf aktuellsten Stand. Was ich mir wünschen würde wären deutlich mehr Trailer-Templates. Diese haben sich seit meinem MAC Kauf 2014 nicht verändert.

Blenden / Übergänge

Hintergründe

Betitelung

iMovie

Projektübersicht

Container von FCPX

Wohin mit den ganzen Daten?

Was mich von Anfang an faszinierte war das einfache Handling mit Containern.

Wenn man möchte, importiert die Software alle gewünschten Daten in ein Verzeichnis welches als Container angezeigt wird.

Ein sauberes Backup ist somit einfach zu lösen. Nach Fertigstellung des Projektes verschiebt man den Container einfach auf ein weiteres Laufwerk und kann ebenso ein zusätzliches Backup auf einer weiteren Festplatte erstellen.

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Somit ist nicht nur die Projektarbeit gesichert sondern auch noch zusätzlich das ganze Videomaterial in Original. 

Final Cut Pro X

Für einen Amateur wie ich es bin spielt Final Cut Pro X (nachfolgend FCPX genannt) in einer komplett anderen Liga. Man merkt dies schon deutlich an vorhandenen Zusatzmöglichkeiten die sich auf dem Markt tummeln. Unzählige kostenlose, preiswerte und auch professionelle Tools bieten eine riesige Auswahl FCPX für sich zu perfektionieren.

Teilweise habe ich mich hier schon selbst bedient. In einer separaten Seite werde ich die für mich wichtigsten beschreiben und bebildern.

Mit ein Kaufgrund von FCP war die schon seit 2002 in Verwendung stehende Musikauswahl von „Smartsound“ die ich in FCPX weiter nutzen konnte. 

Als Tipp sei hier erwähnt unbedingt ein Einführungsvideo im Netz zu googeln und sich die 25 - 30 Minuten Zeit nehmen.

Sobald man den Aufbau verstanden hat, kommt man unheimlich schnell mit FCPX klar.  

Die sehr aufgeräumte Oberfläche erleichtert schnell die Arbeit. Wer gern mit Shortcuts arbeitet, wird auch hier schnell fündig und spart viel Zeit und geklicke. Für mich war Pinnacle immer die Referenz der Einfachheit. Da ich von Natur aus Neugierig bin probierte ich auch die ein oder andere Testversion auf dem Markt. Mit dem hochgelobten Vegas oder gar Adobe Premiere Elements kam ich nie so richtig klar. Premiere Pro war trotz Nutzung von Photoshop sehr unverständlich und der Preis sowieso viel zu hoch. Nicht das diese Programme schlechter sind, es liegt einfach an der gewohnten, einfachen Arbeitsweise die mir Pinnacle bot.

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Da FCPX als Testversion anbietet, macht es Sinn sich hier erstmal langsam vor zu tasten. Ich tat dies mit meinem MACBook Air welches für Videoschnitt unter Windows niemals tauglich wäre. FCPX lief einwandfrei in 1080p Bearbeitung. Erst als ich in die Welt der Zusatz-Tools einstieg kam ich an die Grenzen. Im Februar 2015 folgte dann ein 27“ iMac.

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Aufgrund ständiger Updates erspare ich mir hier die große Aufzählung aller Möglichkeiten. Seit 2018 ist es möglich 8K Video zu bearbeiten, ebenso 360°VR. Jede Menge neuer Codecs kamen hinzu. 

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Mein Final Cut Pro X Arbeitsplatz.

Mein Workflow ist relativ simpel. 

1. Erstellung einer neuen Mediathek (Container wie oben beschrieben)

2. Erstellen eines neuen Projekts (hier werden alle Randbedingungen, Bildgröße, Tonspuren festgelegt)

3. Medien importieren (alles Filmmaterial was ich benötige, diese werden dann so gerendert wie im Projekt eingestellt).

Nachdem diese 3 Schritte getan sind (dauert 2-3 Minuten) heisst es warten. Das Video wird auf ein neuen hochwertiges Format gerendert. Der Vorteil hier ist die schnelle Bearbeitungszeit. Die Komprimierung ist nun weg und bedeutet auch für ältere MACs ein schnelles arbeiten. 

Je nach Ausgangsmaterial dauert dieser Prozess einige Stunden.

Übergänge Übersicht

Effekte für Bild und Ton

Generatoren

Titel Übersicht

Demnächst mehr, folgendes wird beschrieben:

Motion / animations Software

Plugins / günstig MyPerleffects und sehr professionell von MotionVFX

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